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02.11.17

Prädikatsarbeit auf der A+A in Düsseldorf

Vom 17. bis 20. Oktober fand die weltgrößte Branchenmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit in Düsseldorf statt - die A+A. Ein Großteil der Aussteller zeigte zum Thema persönlicher Schutz die neusten Arbeitsschutzbekleidung von Handschuhen, die so feinfühlig sind, dass man damit eine Violine spielen kann, über Overalls, Warnwesten und Schutzanzügen für Feuerwehrmänner bis zu Schuhen, die Schützen und trotzdem bequem sind. Darüber hinaus gab es in Halle 10 die Möglichkeit sich selbst zu testen in Kooperationsspielen, auf Stressresistenz oder aber beim Wissensquiz rund um das Thema Arbeitsorganisation. Das Quiz wurde von der Begleitforschung MEgA (Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von Morgen) über Tabletts an die Besucher herangetragen, die sogar eine kleine Blackroll gewinnen konnten. So wurde das Interesse auf insgesamt 22 Projekte gelenkt, über die man sich an dem Gemeinschaftsstand informieren konnte. An den drei Themeninseln konnte man sich zu Personal- und Gesundheitsmanagement – auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Innovative Arbeitsgestaltung und Assistenzsysteme und zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Pflegesektor informieren. das Projekt Prädikatsarbeit war Teil der ersten Themeninsel und zeigte Zwischenergebnisse. Im Rahmen des Projekts wurden zwei Schwerpunkte herausgearbeitet, zum einen die strategische Integration von Digitalisierung und Arbeitsfähigkeit und zum anderen die kontextbezogene Werkerunterstützung im Produktionsumfeld unter Berücksichtigung der Arbeitsfähigkeit. Hierzu wurde die Arbeitsfähigkeit in den Unternehmen bestimmt, nun werden die entwickelten Ansätze pilothaft im Unternehmen eingeführt, um hinterher den Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu prüfen. Der Projektträger selbst, hat sich viel Zeit für die einzelnen Themeninseln und das MEgA-Projekt genommen und mit tiefgreifenden Fragen die bisherigen Projektergebnisse diskutiert.